Deutschland

Immer mehr deutsche Banken erhöhen die Strafzinsen.

Statt Zinsen 300 Institute verlangen von den Kunden Einlagenzahlungen, und jeden Tag werden es mehr.

Während der Pandemie legen viele Menschen Geld auf Bankkonten, aber immer häufiger werden große Summen zu einem negativen Geschäft in Deutschland. Inzwischen verlangen dort 300 Banken und Sparkassen eine sogenannte Einlagengebühr von 0,5 Prozent, insbesondere für kurzfristige Einlagen und Einlagen ohne Auszahlungs-und Einlagenbeschränkungen. So haben allein in den ersten 100 Tagen mehr als 100 Geldhäuser Strafzinsen verhängt (Stand: 9.April). In einer Pandemie ziehen es viele Verbraucher vor, ihr Geld auf ein Konto zu legen, anstatt es auszugeben. Für die Banken ist das ein Problem, weil sie selbst Strafzinsen für überschüssige Einlagen zahlen. Je mehr Sparkassen die Banken übernehmen, desto größer ist der Druck auf die Kreditinstitute seitens der EZB, diese Kosten an ihre Kunden weiterzugeben. Die Sparquote in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf ein Rekordhoch von 16,3 Prozent gestiegen. So legten die Haushalte von 100 Euro verfügbarem Einkommen durchschnittlich 16 Euro auf das Konto. Geschäftsbanken müssen derzeit 0,5 Prozent Zinsen zahlen, wenn sie überschüssige Gelder bei der Europäischen Zentralbank (EZB) anhäufen. Auch wenn jetzt eine Nachfrage nach bestimmten Summen auftaucht, bleibt für die Branche immer noch eine Milliardenlast. Kosten Immer mehr Geldhäuser verlagern sich ganz oder teilweise auf Kunden und berechnen ihnen negative Zinsen. Lange hatten die Banken Strafzinsen für große Summen ab 100.000 Euro gefordert. Inzwischen verlangen laut Verivox mindestens 95 Institute Negativzinsen bereits bei einer Gesamtbilanz von 50.000 Euro oder weniger. Andere schließen eine Reduzierung des Grenzwertes nicht aus. Auch die Deutsche Bundesbank ist kürzlich zu dem Schluss gekommen, dass immer mehr Kreditinstitute Strafzinsen an Kunden weiterleiten. "Der Anteil der deutschen Banken, die im Durchschnitt negative Zinsen auf ihre Kundeneinlagen zahlen, steigt im Jahr 2020 weiter", heißt es im Monatsbericht der Bundesbank für Februar. "Der Schaden durch negative Zinsen ist größer als angenommen" Unternehmen sind seit einiger Zeit von negativen Zinsen auf visuelle Einlagen wie Girokonten und Tagesgeldkonten und auf Futures-Einlagen wie Festgeld betroffen. Auch bei den Einlagen von Privatkunden sei "ein beispielloser Aufwärtstrend erkennbar", schrieb die Bundesbank. Aber Futures-Einlagen wie das Festgeld von Privatkunden bleiben im Durchschnitt immer noch positive Zinsen. Negative Zinsen sind für Aktien und Neukunden nur dann zulässig, wenn die Einlagengebühr ausdrücklich mit ihnen vereinbart wurde, so die Verbraucherschützer. Es reicht nicht aus, einfach die Bedingungen für die Aufbewahrung von Geldern zu ändern. Verivox schätzt bei 1300 Banken und Sparkassen, die im Internet veröffentlicht wurden. Grundsätzlich gelten Strafzinsen für Tagesgeld, teilweise werden sie aber auch auf Girokonten und Girokonten erhoben. Außerdem berechnen laut Verivox 18 Geldhäuser eine Gebühr für ein normalerweise kostenloses Tagesgeldkonto. Dadurch entstehen tatsächlich negative Zinsen. "Das Geld auf dem Konto wird kleiner, auch wenn die Bank nominell 0,00 oder 0,01 Prozent Zinsen ausgibt."

Ziemlich seltsam ist die Situation, denn derzeit gibt es viele Finanzinstrumente, die einen Gewinn und keinen Verlust machen können. Zum Beispiel Investitionen in die Wirtschaft der Nachbarländer, in denen Zinsen auf freies Geld noch gutgeschrieben werden, zum Beispiel Russland.

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